Wenn Gott schläft

Der Kinodokumentarfilm WENN GOTT SCHLÄFT erzählt die Geschichte des iranischen Rappers Shahin Najafi, der seit Jahren in Deutschland im Exil lebt und gegen den 2012 eine Todes-Fatwa erlassen wurde. Der Grund – in seinen Texten prangert er die Verletzung von Menschenrechten und die Unterdrückung von Frauen in seinem Heimatland an.

Im Jahr 2012 veröffentlichte der iranische Sänger Shahin Najafi einen satirischen Rap, der dazu führte, dass Tausende seine Hinrichtung forderten. In dem Song soll er Ali al-Naghi verunglimpft haben, einen der zwölf Imame, die von den Schiiten verehrt werden. Radikale Geistliche erließen eine Todes-Fatwa gegen ihn und setzten ein Kopfgeld von $100,000 auf ihn aus. Der Fall sorgte für Aufsehen, die nationale und internationale Presse, von der New York Times über den Guardian bis zum Spiegel und der FAZ, berichteten. Najafi tauchte unter und fand Unterstützung durch Günther Walraff. Jedes Mal wenn er die Bühne betritt, steht sein Leben auf dem Spiel; die Bedrohung durch die Todes-Fatwa ist allgegenwärtig.

„Die Angst ist ein Teil von mir“. Ein Leben in Ungewissheit: Shahin könnte für seine Überzeugung mit seinem Leben bezahlen.